NZ: 06.12.2012 Do, 49.Tag St Arnaud

49.Tag Do, 06.12.2012
Kaiteriteri – Saint Arnaud / 140 Km

Die ersten Sonnenstrahlen erreichen uns heute Morgen beim Spaziergang entlang dieser malerischen Bucht von Kaiteriteri. – Kaiteriteri

Schon recht früh verlassen wir aber diesen Ort und kurven mehr oder weniger dem Meer entlang zurück zur 60. In Motueka, in dem wir bereits vor einigen Tagen gecampt haben, stoppen wir kurz. Es treibt uns aber bald weiter nach Süden, weil wir noch heute über Nelson zurück nach Saint Arnaud fahren wollen, wo uns die Zwillinge mitsamt Familie nochmals erwarten.
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An der Ruby Bay, wo die ersten Wineyards auftauchen, schwenken wir von der Hauptstrasse ab und folgen die 300 m einem Wegweiser, der uns zu einer Vinary mit Degustation und Restaurant führt. Diese ist dann auch ganz schön inmitten von Rebenfeldern angelegt, auf dem Parkplatz schon eine ganze Anzahl Autos. Sogar ein Car ist hier, und wir denken, dass wir hier gerade richtig sind, um den 11-Uhr –Kaffee zu trinken, und im übrigen regnet es auch schon wieder. (Weindegustation zu dieser Tageszeit??? Und nachher noch 100 Km fahren??? Passt nicht ganz zusammen). Wir gehen also zum erstmöglichen Eingang hinein, wo in einem kleinen Saal doch schon eine Menge Leute versammelt ist, und schon empfängt uns eine Delegation von 2 Männern. Es stellt sich heraus, dass dies die Sharholder-Versammlung ist und wir hier also absolut nichts zu suchen haben.
Also wieder raus in den Regen und den nächsten Eingang ausprobiert. Dieser ist wohl richtig, führt dann aber an der Hauptattraktion, dem Wein-Verkaufs-Laden, wo sie den Touristen ihre (recht teuren) Weine verkaufen wollen vorbei in einen weiteren kleinen Saal, der für den Mittagtisch sehr vornehm vorbereitet ist. Da wir ja nicht zu Mittag essen wollen, sind wir auch hier fehl am Platz. Wein ab Hof wollen wir auch nicht kaufen. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als diesen Ort wieder zu verlassen und unser Glück auf einen einfachen Kaffee an einem anderen Ort zu versuchen.
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Wir werden aber schnell versöhnt mit der wundervollen Freizeitinsel „Rabbit Island“ und deren unendlichen Sandstrand, auf die wir kurz danach abzweigen. Dieser Strand mit Blick auf die nahe Stadt Neslon mit ihren einfamilienhaus-bestandenen Hügeln müssen wir natürlich erwandert haben. Nichts wie raus, das Wetter erlaubt es, und wir wandern mit dem Wellengeplätscher auf dem breiten Sandstrand in Richtung Nelson. Eine Kinderschar übt Kricket am Strand. Zwei Reiterinnen traben vorbei. Auch zwei drei Wandersleute sieht man. Und beim „Muschelnzählen“ achten wir nicht mehr aufs Wetter, bis es zu tröpfeln anfängt. Also schauen wir wieder einmal, was sich in unserem Rücken tut: und wir sehen die Regenfront direkt vor uns! Wir beschleunigen unseren Schritt zum in der Entfernung sehr klein scheinenden Womo, und werden dabei von zunehmendem Regen eingedeckt. Etwas feucht erreichen wir unser Ziel.
Richmond erkunden wir dann wieder zu Fuss – Nelson „kennen“ wir ja bereits. Hier gibt’s dann neben einem Bummel durch verschiedene Geschäfte auch den längst fälligen heissen Kaffee.
Auf der Weiterfahrt machen wir kurz Halt im bauerneigenen Früchte- und Gemüseladen „185“, und bummeln dann gemütlich weiter nach Saint Arnaud, Kehu Lane 11. Die Kinder sind zu dieser frühen Nachmittagsstunde noch in der Schule, kommen dann aber bald begeistert heim – nicht unbedingt wegen uns, sondern weil auch in der Schule heute ein besonderer Tag war – es ist ja Santa Klaus!
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Wir verbringen einen anregenden Abend mit Erzählen und Gegenerzählen mit BBJLH.

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