NZ: 11.12.2012 Di, 54.Tag Kaikoura

54.Tag Di, 11.12.2012
Blenheim – Kaikoura / 157 Km

Für heute sind nur noch 21 Grad bei schönem Wetter angesagt. Wir verlassen Blenheim nach Süden und durchfahren die ersten 20 Km eine hügelige,

nur von braungebranntem Gras bewachsene Landschaft, die nur mehr Schaf- und Viehzucht zulässt. Dazwischen jedoch gibt es jede Menge flacheren Gebietes, die sofort wieder mit entsprechender Bewässerung für den Weinanbau genutzt werden.

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Linkerhand dann ein brauner Wegweiser: Salt-Factory.
Dies ist das Gebiet des Lake Grassmere, der eigentlich kein See, sondern ein Marshland ist. Da werden in riesige Teiche Meerwasser gepumpt, das dann im trockenen Nordwestwind mit kaum Niederschlägen und deshalb auch kaum Zufluss von Süsswasser austrocknet. Pro Jahr werden hier auf diese Weise um die 70‘000 Tonnen Salz gewonnen. Leider finden wir das in unserem Reisführer erwähnte Infocenter in diesen Salzanlagen nicht. Wir nutzen aber den Abstecher, um auf schmalen Kiesstrassen in weitem Bogen das Hinterland zu erkunden, bevor wir dann irgendwo wieder auf den SH 1 stossen.Die Weiterfahrt bis Kaikoura – unserem heutigen Ziel – ist dann doch etwas enttäuschend. Die Strasse führt wohl mehrheitlich direkt am Meer entlang. Aber sie ist auch mehrheitlich eingequetscht zwischen steil abfallendem Küstengebirge und der Eisenbahnlinie. Die Küste ist also sehr felsig, und dazu kommt, dass das Wetter immer schlechter wird: es ist so bedeckt, dass wir gar Regen erwarten; dazu ist es mit nur mehr 17 Grad merklich kühler geworden und das Meer zeigt bei dieser Bewölkung sein graues Kleid.
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Das einzig Aussergewöhnliche ist, dass auf den Küstenfelsen hunderte von Seals (Robben) ihr Mittagsschläfchen halten oder spielen und streiten; dies oftmals nur einige Meter von der Strasse entfernt.
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Vor Kaikoura öffnet sich diese Enge wieder in weites Flachland. Wir können wieder atmen. Das Touristendörfchen mit seinem Strand und der vorgelagerten Halbinsel ist ein Besuch wert. Wie gewohnt „befahren“ wir diese Örtlichkeit zuerst mit dem Womo, bevor wir uns im Top10-Camping niederlassen.

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