Norwegen: 20.05.2010 Do, 1.Tag

 

 

1. Tag Do, 20.05.2010
Galgenen – Sargans – Würzburg – Fulda – Hamburg – Büsum an der Nordsee. 1‘063 Km.
Abfahrt 0500 Ankunft 1715 Uhr 1063 Km 5200 Höhenmeter

Gestern, Mittwochmittag konnten wir unser Fahrzeug bei der Garage Steiner in Schübelbach abholen. Den Kyros2 auf Fiat-Chassis brachte ich ohne Schwierigkeiten nach Hause. Länger dauerte dann das Beladen des Fahrzeuges, das sich bis in den Abend hinein zog. Wir beschlossen dann, recht früh loszufahren. Und das haben wir geschafft.

Punkt 0500 Uhr fuhren wir bei Nieselregen und nur etwa 6 Grad los. Über Sargans, dann Bregenz und auf der A7 nach Norden, zog sich nicht nur die Strasse, sondern auch das Nass von oben, mal in Form eines Schauers, dann aber immer wieder Nieselregen, nebelig trüb bis vor Würzburg. Auf einem Rastplatz machen wir den ersten Halt, und wie auf Kommando wurde das Wetter besser, bis sich sogar die Sonne hervorwagte. Leider aber nicht allzu lange. Ebenfalls noch auf der Höhe von Würzburg die Überfahrt über das Main-Tal auf einer imposanten Brücke. Ausblick auf Reben an den Hängen und Schiffe auf dem Main. Aber auch auf Windmühlen und Sonnenkollektoren-Felder. Auf der Autobahn erstaunlich wenig Verkehr. Über das hügelige und waldige Gebiet der Rhön (Rhönlerche, welche Segelflugerinnerungen!!) geht’s weiter gen Norden mit zaghaften Aufhellungen. Aber schon bald ist’s wieder vorbei, Regen und Nieselregen setzen wieder ein.

Vor Hamburg so gegen 1500 Uhr beschliessen wir, (weil wir ohne jeden Stau zügig und planmässig vorankommen) direkt weiterzufahren bis nach Büsum. Gesagt, getan, ohne Stau kommen wir durch den Tunnel unter der Elbe hindurch, und schon öffnen sich die Ebenen gegen Büsum (Richtung Flensburg). Es wird immer schöner und in Büsum empfängt uns nicht nur die steife Nordseebrise, sondern auch eitel Sonnenschein. Imposant die Farmen von Windrädern! Kühe haben wir auf der ganzen Etappe 3 gezählt. Einige Schafe, sonst nichts. Aussichten ab der Autobahn kann man fast vergessen, rechts und links begleiteten uns nur Hecken und Wälder. Bis Fulda ist es wahnsinnig hüglig. In Fulda hängt der Nebel bis auf die Fahrbahn. ABER: auf der meistens 6-spurigen Autobahn haben wir auf unserer Seite im Gegensatz zur Gegenfahrbahn nicht einen Stau!
Nach einem ausgiebigen Spaziergang im wirklich steifen Wind an der Nordseeküste und einem kleinen Umweg über den Büsum-Park zurück auf dem Aussenstellplatz des Nordsee-Campings „Perle“ zum Nachtessen mit Suppe, Brot und Käse, dann wird aufgeräumt und ab geht’s in die Koje zu unserer ersten Nacht im Camper.

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