Norwegen: 21.05.2010 Fr, 2.Tag

2. Tag Fr, 21.05.2010
Büsum – Flensburg – Kolding – Nyborg – Kopenhagen Tag: 430 km
Tagwacht um 0530 bei sehr schönem Sonnenaufgang! Wolkenlos 11 Grad

Abfahrt um 0645 bei strahlendem Sonnenschein. Die Windmühlen – einige hundert in der Gegend, drehen bereits fast alle. Bis Flensburg und weit hinein ins Dänemark ist es praktisch flach, aber trotzdem interessanter als auf deutschen Autobahnen, da man doch links und rechts einiges sieht (ohne Hecken) Flaches Land, recht viel Schwarzfleckenkühe, dazwischen einige Schafe. Nebst Raps keine Gewächse, dafür dieser in voller Blüte. Ab Kolding und dann auch auf FYN sehr wellig, sanft und teilweise recht heimelig. Der Verkehr ist mässig und mit 110 km/h Begrenzung ruhig und bei weitem nicht so hecktisch wie in D.
Die erste Hängebrücke von Fredericia nach Middelfart auf FYN ist einfach imposant und elegant. Den Parkplatz anfangs Brücke für eine gute Übersicht verpassen wir, werden ihn aber auf unserer Rückfahrt wenn möglich noch besuchen.
Die zweit Brücke von Nyborg nach Halskov über den Store Belt: unglaublich! Der erste Teil – eine „normale Brücke“ mit doppelspuriger Eisenbahn auf der linken Seite, verliert sich doch tatsächlich im Dunst über dem Meer und scheint sich einfach aufzulösen. Nach der Mittelinsel aber kommt der Höhepunkt. Diese Hängebrücke verschlägt mir fast den Atem. Schwindlig könnt’s einem werden in dieser Höhe über dem Wasserspiegel und dem meiner Meinung nach filigranen Geländer, das von einem Auto, nicht zu sprechen von einem Lastwagen, wohl federleicht durchstossen werden könnte. Für mich ein wahres Erlebnis, diese Brücke, von der ich schon einen Film über deren Bau gesehen habe, nun Life zu befahren.
In Kopenhagen wollen wir den City Park (nur für Camper) ansteuern, der gemäss Buch aber erst ab anfangs Juni geöffnet sein soll. Leider passiert mir ein Navigationsfehler, indem ich den TomTom an einer Kreuzung falsch interpretiere mit dem Resultat, dass wir eine unfreiwillige Stadtrundfahrt unternehmen, bis wir den Platz dann aber doch finden. Der Eingang ist versperrt, wir sehen aber auf dem grossen inneren Parkplatz 3-4 WOMOS stehen, also nichts wie rundherum und auf der anderen Seite über einen offenen Zugang rein. Es ist ca. 1330 Uhr.
Es ist etwas bewölkt, aber spätestens um halb vier sind wir auf den Beinen und bis 1930 erkunden wir sozusagen die ganze Innenstadt von Kopenhagen. Sie ist ein Besuch wirklich wert. Leute hat’s, wir staunen immer wieder – wie zu den höchsten Ferienzeiten. Richtiger Stossverkehr herrscht in der Fussgängerzone, die wohl einige Kilometer zählt. Hier ab Stadtplan die Höhepunkte der Stadt anfügen . . . .

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