NZ: 31.10.2012 Mi, 13.Tag Wellington

13.Tag Mi, 31.10.2012
Wanganui – Wellington

Der Morgennebel verzieht sich rasch – wir campen direkt am Ufer des ca 50 m breiten Mangawhero-Flusses. Durch weites, flaches Land geht es auf wie immer guter Strasse weiter nach Süden. Auch www.wu-store.net hier sind die grossen Flächen mehrheitlich mit Schafen und Rindviechern bestückt. Riesige Wiesen erinnern mit dem feinen, grünen, von den Schafen kurzgemähten Gräsern eher an einen Golfplatz als an landwirtschaftlich genutzte Flächen. Ich vermute aber, dass dies an dem jungen Frühling liegt und im Sommer, wenn das Gras dann schneller wächst, das Ganze wieder anders aussieht; ja ich denke, dass dann weite Flächen auch gemäht werden für Heuwirtschaft, wie man es jetzt schon hie und da sieht.
Dies Strasse ist nun weit im Landesinnern geführt, nur 10 und noch mehr Km weite Sackgassen zweigen nach rechts ab an die Tasman Sea. Wir lassen die rechts liegen, denn das Meer haben wir schon einige Male gesehen und werden auf der Südinsel noch mehr davon erleben.
Der Verkehr nimmt stetig zu, je mehr wir uns Wellington nähern. An den brainhealthkit.com Kolonnenverkehr muss ich mich zuerst wieder etwas gewöhnen, denn ausser um Auckland herum waren wir oft und auf weiten Strecken das einzige Fahrzeug weit und breit.
Im Übrigen durchfahren wir heute relativ belangloses Gebiet. Den von Beat empfohlenen Camper-Abstellplatz (20 Plätze / $ 50 die Nacht inkl.Strom, WC, Dusche) direkt am Hafen von Wellington an der Ecke Waterloo Quai / Whitmore Street fahren wir problemlos an. Wir befinden uns hier so zentral, dass das Zentrum und alles Sehenswerte in einem Umkreis von 15 Gehminuten erreicht wird.
Wir nutzen das angenehme, wolkenlose und etwa 20 Grad warme Wetter. Es ist ja erst ca. 15:00 zu einer ersten Sightseeing-Runde. Wir fahren den Cable-Car hoch, geniessen bei einer Hot Chocolate die Aussicht über Stadt, Hafen und weitere Umgebung, besuchen kurz das Cable-Car Museum und schlendern dann durch den schön angelegten botanischen Garten zurück nach Downtown.
Am sehr belebten Lambton Quay mit seinen unzähligen Warenhäusern und Kleingeschäften scheinen es alle wieder sehr eilig zu haben. Vielleicht fällt uns dies nur deshalb auf, weil wir die letzten 2 Wochen nirgends Hektik erlebten. Dann noch die Cuba St hoch und runter, in der es ja besonders in der Nacht wie im hölzigen Himmel zu und her gehen soll; und schon geniessen wir die Abendsonne wieder zwischen dem Te Papa Museum dem Hafen und einigen einladenden Restaurants vorbei bis zu unserem Womo.
(Alle Plätze sind nun belegt: gut, dass wir hier frühzeitig am Nachmittag ankamen).

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