NZ: 10.11.2012 Sa, 23.Tag Wanaka

23.Tag Sa, 10.11.2012
Wanaka

Heute ist Ruhetag. Es ist stark bewölkt, aber die heutige Morgentemperatur von 15 Grad ist neu für uns. Es wird aber tagsüber immer schöner und windiger und bleibt immer trocken.
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Nach dem Morgenessen gibt’s nochmals ein Pfüsi: wie gesagt ist ein Ruhetag eingeplant. Erst gegen Mittag fahren wir die 1,5 Km zurück in
die „Stadt“, besser in den alten Dorfkern mit all den Läden und einigend Cafés. Wir bummeln durch die Strassen, stocken den Vorrat auf
an Rotwein, Butter, Konfi, Eiern und was es noch so gibt, genehmigen uns eine feine Hot Chocolate, geniessen die Seepromenade (windig), und
fahren dann durch ein neues Wohnquartier zum Fusse des Hausberges von Wanaka. Es ist eine 240 m hohe Erhebung östlich der „Stadt“ mitten in der Ebene namens Mt. Iron. Da er kein hohes störendes Buschwerk trägt,

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ist der Aufstieg bereits mit wunderbarer Sicht über Stadt, See und weiterer Umgebung gesegnet. Aber die 360-Grad-Rundsicht, die wir oben geniessen, ist einfach phänomenal. Wanaka mit seinem alten, kleinen Kern und seinen in die Umgebung wuchernden neuen Vororte liegt im Westen zu unseren Füssen. Auf der gegenüberliegenden Seite präsentiert sich das neue Vorort Albert Town. Nach Nordwesten hin über dem Wanaka-See steigen in relativer Nähe kahle Hügelzüge in den Himmel, dahinter in weiterer Entfernung dann die schneebedeckte Alpenkette des Ufergebirges. Dort hinten regnet es jetzt auch. Dann reicht der Blick nach Norden bis zur Ortschaft Lake Hawea mit dem gleichnamigen See im Hintergrund, und noch weiter hinten wieder schneebedeckte Bergkuppen.
Nach Süden hingegen öffnet sich die Landschaft in einer riesigen, hügeligen Ebene mit isoliert stehenden Wald- oder Buschgruppen, aber zum Grosssteil landwirtschaftlich genutzten Flächen, bespickt mit einzelnen Gebäuden, die weiter im Hintergrund kaum mehr auszumachen sind. Und weit im Hintergrund verschiedene kahle Berghänge, und noch weiter dahinter – wie könnte es anders sein – wieder verschneite Bergketten.
Alle niedrigeren, kahlen, nicht mehr schneebedeckten „Berge“ könnten offensichtlich bestiegen werden; einzelne Strassen sieht man die Hänge hinauf: Biken sicher erlaubt.
Es ist eine 360-Grad Rundsicht, die sich gewaschen hat. Wir können uns kaum sattsehen, und aus der angekündigten 1 ¼-Std. Tour werden es dann gut 3 Stunden. Ich glaube, dass wir es in dieser Umgebung noch etwas aushalten werden.
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Auf dem Mt. Iron gefunden:
Aus dem „Maoriland magazine 1884“:
„No town in New Zealand can boast such beautiful surroundings or a healthier or more salubrious climate. Lake Wanaka is the most beautiful lake in the world.“

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One Response to NZ: 10.11.2012 Sa, 23.Tag Wanaka

  1. Liebe Ruth und Emil, Wir lesen eure Berichte jeden Tag und sind begeistert anschlessend noch auf Google Eart und Streetview die Reise mit zu verfolgen. Die Zeit für den Rest der Reise reicht sicherlich für eine gelebte Gemütlichkeit. Alles Gute und unfallfreie Fahrt wünschen von zu Hause aus

    Heidy und Armin

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